Interview mit Jaron Lanier

„In seiner jetzigen Form sollte Facebook überhaupt nicht existieren.“

Wie der Technik-Guru Jaron Lanier mit Hilfe des Marktes Probleme der Umverteilung lösen will.

Interview für das t3n Magazin

SHAREBW KONGRESS IM ZKM BY WWW.CH-ERNST.DE
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Der Informatiker, Musiker und Virtual-Reality-Pionier Jaron Lanier ist Teil dessen was er bekämpft. Seine Biografie ist eng mit dem Silicon Valley verwoben und er arbeitet als Entwickler für Microsoft. Zugleich hat er mit seinen Büchern You are not a Gadget (2010) und Who owns the Future? (2013) eine Fundamentalkritik der großen Internetkonzerne vorgelegt und wurde dafür 2014 mit dem Friedenspreis des deutschen Buchhandels ausgezeichnet. Am Rande der Tagung ShareBW des CyberForums in Karlsruhe sprach t3n mit Keynote-Speaker Jaron Lanier über die Filterung von Social-Media-Inhalten und die Besitzverhältnisse im Netz.

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#Neuland

Das Weltall ist zu weit (und der Rest ist schon verteilt)

für agenda design #2 GRENZEN

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Vor genau einem halben Jahrtausend begründete der Engländer Thomas Morus mit der Veröffentlichung von Utopia ein neues literarisches Genre. Auch in der Designgeschichte spielt die Utopie als nichtexistenter Sehnsuchtsort und imaginärer Fluchtpunkt für neue Gesellschaftsentwürfe immer wieder eine Rolle. Unter dem Begriff Seasteading versuchen derzeit Unternehmer aus dem Silicon Valley, mittels künstlicher Inseln die Utopie Wirklichkeit werden zu lassen. Ist das unsere Rettung?

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Wo die wilden Ideen wohnen

Auf Safari durch Berlins Kreativbiotope

für das t3n Magazin

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Die Zukunftsfähigkeit von Technologiefirmen hängt bekanntlich von deren Innovationsgrad ab, doch gute Ideen lassen sich nicht per Dekret produzieren. Stattdessen investieren Unternehmen zunehmend in Arbeitslandschaften, die offen, spielerisch, stimulierend und gemütlich sein sollen. Die neue Büroarchitektur soll den kreativsten Köpfen – aus den eigenen Reihen und von außerhalb – ein attraktives Habitat zum Ausbrüten innovativer Ideen bieten. Dabei werden die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit ebenso verwischt wie die zwischen der eigenen Belegschaft und externen Talenten.

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